Aktuell


Peter Zimnermann, Freiburger Fragmente, 2016

24 Fragmente des EpoxidharzBodengemäldes der Ausstellung Schule von Freiburg

Vom 19. März bis zum 19. Juni 2016 zeigte das Museum für Neue Kunst die Ausstellung PETER ZIMMERMANN: SCHULE VON FREIBURG.

 

Dabei wurden die Museumsräume in ein einziges großes begehbares Kunstwerk verwandelt. Der Boden wurde zur Leinwand, der Ausstellungsort zu einem gewaltigen räumlichen Gemälde aus Epoxidharzschichten, das sich in leuchtenden Farben und abstrakten, fließenden Formen von großer visueller Kraft über 425 Quadratmeter erstreckte. Um dieses Gemälde in Gänze zu erfahren, waren die BesucherInnen eingeladen, die Räume zu betreten und Teil des Werks zu werden. Der Titel „Schule von Freiburg“ erinnert nicht nur an das Vorleben des Museumsgebäudes, das Anfang des 20. Jahrhunderts eine Mädchenschule war. Er greift auch die seit jeher skeptische Haltung des Künstlers gegenüber gängigen Mitteln von Bildung und Kommunikation auf und thematisiert den Wandel von Wissensverbreitung.

 

Nach Ende der Ausstellung wurde das temporäre Werk aus den Räumen entfernt und damit zerstört. Einige Fragmente des Bodens aber konnten gewonnen werden.

 

Alle Platten weisen mehr oder weniger starke Spuren auf, die auf das Betreten des Bodens durch die BesucherInnen zurückgehen. Diese Spuren machen die Authentizität der einzelnen Fragmente aus. Die Platten liegen auch nicht völlig plan, sondern biegen sich, je größer, desto stärker.

 

Der Künstler Peter Zimmermann hat für die Fragmente ein Befestigungssystem entwickelt, das aus Schnüren und Haken besteht. Die Ausrichtung jedes Fragments ist variabel, je nach dem, ob man es lieber als Hoch- oder als Querformat präsentieren möchte. Auf der Rückseite jedes Fragments befindet sich ein Etikett mit der Signatur des Künstlers.

 

Die Preise sind anhand der Maße ermittelt worden (1 qm = ca. 1000 €).

Bei Kaufinteresse wenden Sie sich bitte an: Margarita Jonietz, info@promnk.de


WEIHNACHTSBRIEF 2017
der Vorsitzenden des Fördervereins können Sie hier lesen.



TERMINE

Mitte September 2018 eine Fahrt nach New York in Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus und dem Kunstverein Freiburg unter der Leitung von Dirk Görtler geplant, der Mitglied unseres Fördervereins und ein ausgewiesener Kenner der New Yorker Kunstszene ist. Im März findet hierzu ein erster Informationsabend für Interessierte statt.

 

Die nächste Mitgliederjahresversammlung findet am Dienstag, den 20.03.2018 statt.



25. November 2017 – 18. März 2018

Im Laboratorium der Moderne. Hölzel und sein Kreis

Ausstellungshalle im Augustinermuseum – eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst

Im September 1916 schreibt Freiburg mit einer bemerkenswerten Ausstellung ein Stück moderner Kunstgeschichte: Adolf Hölzel (1853-1934), einer der Pioniere moderner Kunst in Deutschland, und seine Schülerinnen und Schüler stellen im neu gebauten Freiburger Kunstverein ihre Arbeiten aus. Der sogenannte Hölzelkreis tritt mit dieser Gruppenausstellung erstmals an die Öffentlichkeit.

Dieses historische Gastspiel der Avantgarde in Freiburg ist Impulsgeber für die neue Ausstellung "Im Laboratorium der Moderne. Hölzel und sein Kreis". Im Fokus stehen Wirkung, Strahlkraft und kunstgeschichtliche Bedeutung der Gruppe um den experimentierfreudigen Maler, Kunsttheoretiker und Pädagogen Adolf Hölzel.
Seit 1905 unterrichtete Hölzel an der Stuttgarter Akademie unter anderem Ida Kerkovius, Johannes Itten, Oskar Schlemmer und Willi Baumeister. Innerhalb des Hölzelkreises entstanden Kunstwerke von außergewöhnlicher Modernität und Ansätze, die später maßgeblich die Entstehung des Bauhauses geprägt haben.

Über eine reine Rekonstruktion hinaus beleuchtet die aktuelle Ausstellung Wirkung und Strahlkraft des Hölzelkreises und seine kunstgeschichtliche Bedeutung. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die Entwicklung moderner Kunst in Deutschland zwischen 1912 und 1918. Auf den Spuren von Hölzel und seinem Kreis macht die Ausstellung die Beschäftigung mit Farbe, Konstruktion und Abstraktion in einem lebendigen Laboratorium erfahrbar. 

Ergänzend werden Arbeiten von Studierenden am Institut Kunst HGK FHNW in Basel gezeigt: Mit ihren Beiträgen führen sie die Experimentierfreude und die Idee des gemeinsamen Arbeitens in der Gegenwart weiter.

Das Museum für Neue Kunst richtet die Schau in der Ausstellungshalle und im Dachgeschoss des Augustinermuseums aus.

Willi Baumeister | Hans Brühlmann | Luise Deicher | Heinrich Eberhard | Josef Eberz | Maria Foell | Ernst H. Graeser | Lily Hildebrandt | Adolf Hölzel | Johannes Itten | Ida Kerkovius | Otto Meyer-Amden | Albert Mueller | Alfred Heinrich Pellegrini | Oskar Schlemmer | August Ludwig Schmitt | Hermann Stemmler | Hermann Stenner | William Straube


EDITION

Anlässlich der Ausstellung des MNK Susanne Kühn. Spaziergänge und andere Storys,

die vom 18.02.-05.06.2017 im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen war, hat Susanne Kühn zwei Lithografien in der renommierten Edition Copenhagen geschaffen, die auch nach Ende der Ausstellung an der Kasse des Museums für Neue Kunst und an der Kasse im Haus der Graphischen Sammlung zum Preis von jeweils 350,- Euro erworben werden können, als  Mitglied des  Fördervereins sogar zum Vorzugspreis von je 300,- Euro.

Mit dem Erwerb der Lithografien erhalten Sie nicht nur eine sehr schöne grafische Arbeit,

sondern unterstützen auch den Ankauf eines Werkes von Susanne Kühn für die Sammlung des Museums für Neue Kunst.

Susanne Kühn, 1969 in Leipzig geboren, gilt als eine der renommiertesten Künstlerinnen im Bereich der figurativen Malerei in Deutschland. Mit  Ausstellungen in New York, Rom, London  u.a. erlangt sie internationale Aufmerksamkeit. Susanne Kühn studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und u.a. an der School of Visual Arts, New York. Seit  2015 leitet sie als Professorin einen Lehrstuhl für Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. In ihren Werken verbindet sie illusionistische Malerei mit konzeptuellen Ansätzen. Ausgangspunkt ist dabei die in Bildern vermittelte Welt. Sie greift auf das zurück, was im Spannungsfeld unterschiedlicher Bildsprachen zur Verfügung steht,  zitiert u.a. Renaissancemalerei, die Romantik, den japanischen Holzschnitt, Comicbilder und zeigt in ihren Arbeiten die Simultaneität unterschiedlicher Bildwelten.


LINKS
Unter Links finden Sie die direkte Adresse der Facebook-Seite des Museums für Neue Kunst mit ganz aktuellen Informationen und Fotos. Auch ohne Anmeldung bei Facebook können Sie ganz einfach hineinschauen und sich über Ausstellungen und alle Aktivitäten informieren.


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365 Tage freier Eintritt in alle Ausstellungen des MNK, Teilnahme an exklusiven Vorbesichtigungen und ausgewählten Exkursionen, Erhalt einer Jahresedition, u.v.m.
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Wer jetzt eine neue Mitgliedschaft im Förderverein des Museums für Neue Kunst für 2017 abschließt, erhält die diesjährige Jahresedition von Thomas Heyl an das neue Mitglied gratis dazu!
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Postkartenedition für alle Mitglieder
Zum 20jährigen Jubiläum des Fördervereins wurde am 26.10.2013 eine limitierte Postkartenedition herausgebracht. Sie enthält Fotos und Texte von ausgewählten Kunstwerken, die mit Hilfe der Mitglieder für das Museum erworben werden konnten. All diejenigen, die nicht zu unserem rauschenden Jubiläumsfest am 26.10.2013 in das Museum kommen konnten, erhalten ihr Exemplar an der Museumskasse.